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Chess - Das Musical
Musical von Benny Andersson und Björn Ulvaeus , Text und Idee von Tim Rice,
Deutsch von Ulrich Bree und Markus Linder
Spieldauer: 170 Min.
Chess kommt nach Bielefeld! Das Musical der ABBA-Herren holt den Kalten Krieg aufs Schachbrett: Zwischen dem US-Schachweltmeister Frederick Trumper und seinem Herausforderer Anatoly Sergievsky aus der UdSSR steht die schöne Ungarin Florence Vassy. Abgestoßen von der Selbstherrlichkeit des Amerikaners, mit dem sie seit einiger Zeit zusammen war, verliebt sie sich in Anatoly – doch der nutzt den Schachwettkampf in Meran, um zu den Amerikanern überzulaufen. Das können die Sowjetrussen nicht auf sich sitzen lassen …
Schach ist in Chess nicht nur die Chiffre, nach der die politische Anspannung zwischen den beiden Supermächten auf der Bühne verhandelt wird, sondern inspirierte auch den formalen und personellen Rahmen der Show.
1979 hatte der Texter Tim Rice die Idee für Chess, da er fasziniert war von den politischen Begleiterscheinungen des »Schachspiels des Jahrhunderts« 1972 zwischen Bobby Fischer und Boris Spassky. Da sein bisheriger Partner Andrew Lloyd Webber zu dieser Zeit mit dem Musical Cats beschäftigt war, legte ein amerikanischer Produzent Rice nahe, mit Benny Andersson und Björn Ulvaeus zu arbeiten, von denen er wusste, dass sie sich nach Projekten außerhalb von ABBA umschauten. Als alter ABBA-Fan stimmte Rice sofort zu, es entstand zunächst ein Album, dann kamen Shows am Broadway und im Westend heraus. Berühmt geworden ist Chess durch Hits wie One Night In Bangkok und I Know Him So Well, doch auch wenn hier und da ABBA musikalisch nachhallt, ist Chess ein Vollblut-Musical, das die Klaviatur des Genres zwischen Rockmusik und großer Chorszene brillant auskostet.
Dates:
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