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Die Walküre ist der Titel einer Oper von Richard Wagner.
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: 4 Stunden 45 Minuten | Zwei Pausen
Donald Runnicles: Musikalische Leitung
Götz Friedrich: Inszenierung
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Die Walküre Handlung
Erster Aufzug
Im ersten Aufzug der Walküre erscheint Siegmund unter dem Namen Wehwalt bei Sieglinde, der Gattin Hundings. Siegmund und Sieglinde sind Zwillinge, von Wotan gezeugt, den sie unter dem Namen Wälse kennen. Da Sieglinde schon früh geraubt und Hunding zur Ehe gegeben wurde („…ein Weib, das ungefragt Schächer ihm schenkten zur Frau“), erkennen die Zwillingsgeschwister einander zunächst nicht.
Heimgekehrt erfragt Hunding die Herkunft des Gastes und stellt fest, dass zwischen Siegmund und seiner Sippe Feindschaft besteht. Zwar zwingt ihn das Gastrecht, Siegmund für die Nacht zu beherbergen, doch bestimmt er, dass am anderen Morgen der Zweikampf zwischen ihm und Siegmund entscheiden solle.
Hunding legt sich schlafen (Sieglinde: „ich würzt ihm betäubenden Trank“). Sieglinde schleicht sich zu Siegmund und erzählt ihm von dem Schwert in der Esche, die inmitten des Raums steht. Es sei nur dem bestimmt, der es herausziehen könne. Siegmund nennt das Schwert Notung (in Partitur und Klavierauszug Nothung geschrieben), da er es sich in der größten Not gewinnt, und zieht es voll Begeisterung aus dem Stamm. Die Geschwister erkennen sich, sie glühen in Liebe zueinander. In der inzestuösen Vereinigung der Geschwister („so blühe denn Wälsungenblut“) wird Siegfried gezeugt.
Zweiter Aufzug
Der zweite Aufzug versetzt uns in göttliche Sphären, wo sich Wotan mit Brünnhilde berät. Wotans Plan, den er am Ende des Rheingolds gefasst hatte, war inzwischen weiter umgesetzt worden. Helden, die im Kampf gefallen sind, werden von den neun Walküren, Wotans Töchtern, auf die von den Riesen errichtete Burg Walhall gebracht, um Wotan zur Seite zu stehen, falls Alberich jemals einen Angriff auf die Herrschaft der Götter unternehmen sollte.
Doch Wotan will auch verhindern, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangte („dann wäre Walhall verloren“). Er selbst darf aber gegen Fafner, der Goldschatz und Ring nun hütet, nicht antreten („mit dem ich vertrug, den darf ich nicht treffen“); so wünscht er sich einen unabhängigen Helden, der den Ring für ihn zurückgewinnen könnte. In dieser Rolle sieht er Siegmund.
Fricka jedoch verlangt von ihm, im Zweikampf für Hunding einzutreten. Wotan, der Wahrer der göttlichen Ordnung, kann den Ehebruch, den Siegmund und Sieglinde begangen haben, letztlich nicht rechtfertigen. Außerdem erkennt er, dass Siegmund eben nicht unabhängig ist, denn Wotan hat ihm zum Schwert verholfen. Fricka fordert und erhält den Eid Wotans, Siegmund im Kampf nicht zu unterstützen.
Als Brünnhilde von Wotan den Auftrag erhält, das Kampfeslos zu Gunsten Hundings zu wenden, ist sie verzweifelt. Sie erscheint Siegmund in der vierten Szene des zweiten Aufzugs, der sogenannten Todesverkündung. Tief gerührt stellt sie fest, dass Siegmund mehr an Sieglinde als an Walhall, dem Traum aller Helden, hängt. Sie beschließt, sich Wotans Befehl zu widersetzen und Siegmund zu helfen, doch führt dies nur dazu, dass Wotan selbst eingreifen und den Kampf für Hunding entscheiden muss. Siegmund fällt im Kampf mit Hunding, da Wotans Speer sein Schwert zerschlägt. Wotan beauftragt Hunding, Fricka den Verlauf des Kampfes zu schildern und tötet ihn durch einen „verächtlichen Handwink“..
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