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Mariinsky – Gergiev – Vogler
Orchester des Mariinsky-Theaters
Valery Gergiev [Dirigent]
Jan Vogler [Violoncello]
Béla Bartók: »Der wunderbare Mandarin« Sz 73
Arthur Honegger: Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur
Richard Strauss: »Ein Heldenleben« op. 40
In der Atmosphäre des Zusammenbruchs der Habsburger Doppelmonarchie begann Bartók die Ballett-Pantomime »Der wunderbare Mandarin« – ein Plädoyer für Natürlichkeit und Lebenskraft in den Trümmern der Gesellschaft. Honeggers Musik bezieht ihre Vitalität aus der Vielfalt der musikalischen Stile und zeigt, dass selbst die Weltmusik Wurzeln in Mitteleuropa hat. In seinem gleichermaßen von Neoklassizismus wie von der Unterhaltungskunst geprägten Cellokonzert treffen Jazzelemente auf mitteleuropäische Melodik – ein geistreiches und selten zu hörendes Werk. Das Konzert schließt mit Strauss’ »Heldenleben«. Das sinfonische Epos, auf das schon der Komponist besonders stolz war, gehört auch zu den Lieblingswerken von Maestro Gergiev, der an diesem Abend – nach dem umjubelten Konzert 2010 – mit seinem Mariinsky-Orchester zum zweiten Mal bei den Festspielen gastiert.
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