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Die Blume von Hawaii
Operette in drei Akten. Musik von Paul Abraham. Text von von Emmerich Földes, Alfred Grünwald und Fritz Beda-Löhner.
Wirrungen und Irrungen im Inselparadies: Die Rückkehr der hawaiianischen Prinzessin Laya aus dem europäischen Exil wirbelt ordentlich Sand am Palmenstrand auf. Prinz Lilo-Taro, dem sie seit ihrer Kindheit versprochen ist, drängt zur Hochzeit. Doch auch der amerikanische Marineoffizier Harold Stone, der sich während der Überfahrt in die Prinzessin verliebt hat, macht keinen Hehl aus seinen Gefühlen. Außerdem soll Laya auch noch ihr Heimatland von der amerikanischen Kolonialmacht befreien. Das wird der Prinzessin dann doch zuviel: Hin und her gerissen zwischen Pflichtbewusstsein und romantischen Gefühlen, trifft sie eine überraschende Entscheidung…
Paul Abrahams Welthit „Die Blume von Hawaii” kennt keine Grenzen: Ungehemmt springt seine 1931 uraufgeführte Operette zwischen Kontinenten und Stilen hin und her und spiegelt nicht nur die Weltoffenheit der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wieder, sondern entspricht überraschend aktuell einem globalisierten Lebensgefühl. Paul Abraham war einer der ersten Komponisten, der die Gattung Operette mit den mitreißenden Rhythmen des amerikanischen Hot-Jazz würzte und ihrem Klangkörper eine ausgeprägte exotische Couleur verlieh. Sehr zur Freude des damaligen Publikums: Schlager wie „Die Blume von Hawaii”, „My Golden Baby” oder „Ich hab ein Diwanpüppchen” waren damals in aller Munde – und haben auch heute ihre Ohrwurmgarantie nicht verloren.
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