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Händels Schatten – oder ein barockes Fieber
Musik von G. F. Händel, J. S. Bach und H. Rotman
Konzeption und Textcollage: Almut Fischer, Georg Jenisch
Musikalische Leitung: Hans Rotman
Regie: Almut Fischer
Koproduktion der Händel-Festspiele Halle mit dem Impuls Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt und dem Musikfest Stuttgart
Ausstattung, Puppenbau: Georg Jenisch
Figurenspiel: Georg Jenisch, Julia Giesbert, René Arnold
Sängerin: Lindsay Funchal
Schauspieler: Stefan Kurt
Musiker: Nurit Stark (Geige), Georg Wieland Wagner (Schlagzeug), Antonis Anissegos (Cembalo, Klavier, Keyboards)
Getrieben von grandioser Selbstüberschätzung und bodenlosem Zweifel, verfolgt der Puppenbauer P. das Wahnwitzigste seiner Lebensprojekte: In Gestalt einer gigantischen Puppe will er den Barockkomponisten G. F. Händel zum Leben erwecken. Das waghalsige Unterfangen des Puppenspielers gerät zunehmend zu einer fiebrigen Phantasmagorie. Die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit lösen sich auf. Ein Abend über Entgrenzung und Ekstase – eine musikalische Performance, die experimentell und bildgewaltig den Bezugspunkten zwischen Barock und Gegenwart nachspürt. Alte und Neue Musik fließen ineinander über. Schauspiel, Gesang und spektakuläres, lebensgroßes Figurentheater verschmelzen zu einer alptraumhaften Übersteigerung.
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