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Messiah HWV 56
Oratorium von Georg Friedrich Händel (Fassung von 1741 42, Dublin)
Musikalische Leitung: John Butt
Susan Hamilton (Sopran), Clare Wilkinson (Alt), Nicholas Mulroy (Tenor), Matthew Brook (Bass)
Dunedin Consort and Players
Der Messiah ist nicht nur Händels bekanntestes Werk - er gilt als das Urbild des Oratoriums schlechthin. Händel verband die strenge mitteldeutsche Polyphonie mit der wirkungsvollen Finesse der italienischen Opern. Neben der besonderen musikalischen Qualität liegt aber ein Grund für die außerordentliche Popularität des Werkes in der besonderen Rezeptionsgeschichte: So wurde der Messiah seit 1750 in nahezu ununterbrochener Folge alljährlich in der Kapelle des Foundling Hospitals in London aufgeführt. Mittlerweile ebenfalls zur Tradition gehört die alljährliche Aufführung in Händels Taufkirche in Halle bei den Händel-Festspielen mit herausragenden Interpreten der Barockmusik.
Seit The Dunedin Consort & Players den Midem Baroque Award 2008 und den Classic FM Gramophone Award 2007 für das beste Album vokaler Barockmusik für ihre Einspielung des „Messiah“ von Händel gewonnen haben, tritt das Ensemble nicht nur in Schottland sondern in ganz Europa auf. In Halle sind die exzellenten Musiker um den künstlerischen Leiter John Butt zum ersten Mal zu hören.
Händel verband im Oratorium „Messiah“ die strenge mitteldeutsche Polyphonie mit der wirkungsvollen Finesse der italienischen Opern und erreichte mit seinen kompositorischen Mitteln und dem Einsatz bereits früher erfolgreicher Duette und Arien aus seinem Œuvre allergrößte Wirkung. Die Uraufführung fand am 13. April 1742 in Dublin statt. Diese Fassung erklingt nun in der Taufkirche Händels erstmalig in Deutschland durch The Dunedin Consort and Players.
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