Händel-Festspiele 2012 Halle/Saale - Ottone, Re Di Germania TICKETS Händel-Festspiele 2012 Halle/Saale - Ottone, Re Di Germania OPER HALLE Händel-Festspiele 2012 Halle/Saale - Ottone, Re Di Germania

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HÄNDEL-FESTSPIELE 2012 HALLE/SAALE - OTTONE, RE DI GERMANIA
06.06.2012 : 19:00 : OPER HALLE

Ottone, Re di Germania HWV 15
Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung: Marcus Creed

Dramaturgie Christian Geltinger

Ottone Matthias Rexroth
Teofane Ines Lex
Emireno Ki-Hyun Park
Gismonda Romelia Lichtenstein
Adelberto Alon Harari
Matilda Sandra Maxheimer Ulrike Schneider

Libretto von Nicola Francesco Haym nach Stefano Benedetto Pallavicini

Erstaufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Koproduktion der Händel-Festspiele Halle mit der Oper Halle

”Um die mittelalterliche Heiratsgeschichte des deutschen Kaisers Otto und der Oströmer-Prinzessin Theophanu hinreichend prunkvoll zu inszenieren, haben Helmut Brade und Sabine von Oettingen als Ausstatter an byzantinischem Chique nicht gespart. Grün, Rot und Orange dominieren in seidigem Glanze, an den Arabesken des auf die Drehbühne montierten Palasts mit angrenzendem Lusthain samt den subtilen Lichtstimmungen darüber mag man sich kaum sattsehen. Da muss Regisseurin Franziska Severin die Story nur noch am Libretto entlang erzählen. […] Als erfreulich koloraturensicher zeigt sich auch […] das Ensemble, das – wie das sämig intonierende Festspielorchester – sich ausschließlich aus Hallenser Kräften rekrutiert – Respekt!” (W. Hirsch, Thüringer Allgemeine, 05.06.2011)

In Dresden lernte Händel die Oper Teofane kennen, die nicht nur als Libretto für seinen Ottone Pate stand. Nach London zurückgekehrt, vollendete Händel die Partitur seines Ottone bereits im August 1722. Mit der Premiere des Werkes musste er allerdings noch auf die ersehnte Ankunft der überaus gefragten Sopranistin Francesca Cuzzoni aus Italien warten. Im Januar 1723 gelangte das Stück dann mit der Cuzzoni als Teofane und dem nicht minder berühmten Kastraten Francesco Bernardi, genannt Senesino, am Londoner Haymarket-Theater zur Aufführung und wurde zum größten Opernerfolg Händels in England. In freier Behandlung der historischen Tatsachen vermittelt das Werk eine Episode aus der Zeit des Kampfes der Ottonen um die Macht in Italien. Denn obwohl Gismonda, Witwe des römischen Tyrannen Berengar, am liebsten ihren Sohn Adalberto auf dem Thron sehen würde, erhält am Ende Otto II. die Krone und die schöne griechische Prinzessin Teofane - zum Verdruss Adalbertos - als Braut dazu.

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