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Le convenienze ed inconvenienze teatrali I pazzi per progetto Donizetti
mit deutscher und englischer Übertitelung
Dirigent: Loris Perego
Inszenierung:Martin Kusej
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme:Heide Kastler
Lichtgestaltung: Reinhard Traub, Elfried Roller Choreinstudierung: Jürg Hämmerli
Orchester der Oper Zürich
Mit
Mandy Fredrich (Daria); Anton Scharinger (Agata); Mariana Carnovali (Luigia); Massimo Cavalletti (Procolo), Gezim Myshketa (Biscroma Strappaviscere), Christoph Strehl (Willibald), Thomas Lichtenecker (Pippetto), Morgan Moody (Cesare Salzapariglia), Davide Fersini (Impresario), Paolo Rumetz (Theaterdirektor); Eva Liebau (Norina), Katharina Peetz (Cristina); Davide Fersini (Darlemont), Cheyne Davidson (Blinval), Gezim Myshketa (Venanzio), Ruben Drole (Eustachio), Paolo Rumetz (Frank)
In einem Opernhaus irgendwo in der Provinz probt man eine Oper. Beteiligt sind: Der Komponist, der Librettist, der Impresario, der Bühnendirektor, der Tenor, der Kastrat, die Primadonna samt Gemahl – und die Seconda Donna samt Mutter, Mamm’Agata, deren Erscheinen alles hoffnungslos durcheinander bringt. Als Beschützerin und Agentin ihrer Tochter fordert sie für diese vom Komponisten eine Erfolgsnummer. Die folgenden Streitereien aller mit allen bringen den Impresario zur Verzweiflung – so dass er gar nicht merkt, dass der Kastrat sich aus dem Staub gemacht hat. Mamm’ Agata stellt sich als Ersatz zur Verfügung – und treibt damit auch noch den Tenor in die Flucht. Dessen Rolle übernimmt Procolo, der Gemahl der Primadonna. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf: Mamm’Agata und Procolo erweisen sich als so miserable Sänger, dass der Bühnendirektor die Premiere wegen Unzumutbarkeit verbietet. Das Ensemble ergreift die Flucht: «Sitten und Unsitten des Theaters».
Auch in «I pazzi per progetto» wird Theater gespielt: von Oberst Blinval und seiner Ehefrau Norina nämlich, die einige Jahre getrennt waren und sich nun in einem Irrenhaus wieder treffen. Beide werden von unerträglicher Eifersucht gequält und greifen zu drastischen Mitteln, um vermeintliche und tatsächliche Nebenbuhler loszuwerden: Sie spielen ihrem Partner vor, verrückt zu sein, und setzen damit ein wahnsinniges Karussell von Verwechslungen in Bewegung. Mit von der Partie sind ausserdem: ein fahnenflüchtiger Trompeter, der sich als Wunderheiler ausgibt, und Cristina, Ex-Geliebte des Oberst, die versucht, ihrem alten Vormund zu entkommen, der wiederum am liebsten hätte, dass alle glauben, sie sei verrückt, damit er ihre Mitgift einstecken kann...
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