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Platonow
Drama in vier Akten von Anton Tschechow
Ein heißer Sommer irgendwo in der (russischen) Provinz. Lauter tragikomische, gelangweilte Figuren treffen sich auf dem Landgut der attraktiven, jungen Witwe Anna Petrowna, um zu trinken, zu streiten, zu lieben. Vereint in Bankrott und Melancholie feiern sie als gäbe es kein Morgen. Mittelpunkt des Geschehens ist Platonow: Einst hoffnungsvoller Student, nun gescheiterter Dorfschullehrer, ebenso charmant und intelligent wie zynisch und egozentrisch. Gleich vier Frauen sind seiner zerstörerischen Anziehungskraft erlegen – doch ihre Liebe kann er weder erwidern noch ablehnen. Stattdessen suhlt er sich in Selbstmitleid und Selbsthass bis es zum tödlichen Finale kommt. Materielle Sicherheit, Moral, innere Überzeugungen und Zukunftsperspektiven scheinen kaum noch vorhanden – einzig die Liebe gibt einen Schimmer Hoffnung in einer auf tragikomische Weise zerbröckelnden Welt.
In Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Dates:
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