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Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama »La Tosca« von Victorien Sardou
Politische Ränke, Macht, Liebe und Eifersucht bestimmen Puccinis 1900 uraufgeführte Oper »Tosca«. Auf der einen Seite stehen die Anhänger der Republik, der Maler Cavaradossi und sein Freund Angelotti, auf der anderen Seite die Royalisten, angeführt vom Oberhaupt der Geheimpolizei Scarpia. Zwischen diesen Fronten steht die Sängerin Floria Tosca. Sie liebt Cavaradossi mit ganzer Leidenschaft. Diese Liebe ist immer wieder durch Toscas starke Eifersucht in Gefahr. Scarpia benutzt diese Schwäche, um Cavaradossi festzunehmen. Tosca könnte sein Leben retten, wenn sie sich dem brutalen Scarpia hingibt. Die Schreie des gefolterten Cavaradossi lassen sie zustimmen. Scarpia ordnet eine Scheinerschießung des Malers an und erfüllt Toscas Bitte nach einem Passierschein. Tosca nutzt den Moment, ersticht Scarpia und eilt zu Cavaradossi. Die Erschießung findet statt. Cavaradossi stirbt. Scarpias Intrige greift und Tosca stürzt sich in den Tod.
In keinem seiner vorangegangenen Bühnenwerke akzentuiert Giacomo Puccini die Handlung in ihrer Schärfe und realistischen Dimension so stark wie in »Tosca«. Zudem spannt der Komponist über die gesamte Oper ein dichtes Netz aus musikalischen Bezügen, aus Leitmotiven. Auch das ist eine Neuerung in Puccinis Schaffen.
Regie führt Vera Nemirova, deren vielbeachtete Inszenierung von Peter Ruzickas »Celan« am Theater Bremen noch stark in Erinnerung ist. In der kommenden Spielzeit wird die Regisseurin an der Oper Frankfurt außerdem Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« vollenden. Daniel Montané hat bei dieser »Tosca« die musikalische Leitung inne. Sein besonderes Gespür für die Musik Puccinis zeigte er bereits in »Turandot« und »Madama Butterfly«.
Dates:
| May 2012: | | | | | |
| June 2012: | | | | | |
| July 2012: | | | |
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